Wie schützt mich StarTek-E-Mail vor SPAM?
Um der ständig wachsenden Spam-Flut zu begegnen setzt StarTek auf "Greylisting". Diese Massnahme senkst das Spam-Aufkommen um ca. 98%.
Greylisting wird für alle eingehenden Mails angewendet. Wird ein StarTek-Mailserver kontaktiert, damit er vom Internet eine E-Mail in Empfang nehmen kann, merkt er sich die folgenden Zustelltdaten, bevor er die E-Mail annimmt:
- Server-Adresse des sendenden Mailservers (IP)
- E-Mail-Adresse des E-Mail-Senders
- E-Mail-Adresse des E-Mail-Empfängers
Wurde eine E-Mail mit dieser Daten-Kombination in den vergangenen 36 Tagen noch nie empfangen, dann wird der Zustellversuch durch den StarTek-Mailserver vorerst abgeblockt: Er antwortet mit einer Meldung, dass ein temporärer Fehler aufgetreten sei und der sendende Mailserver die Zustellung in einigen Minuten noch einmal zu versuchen hat.
Wird ein nächstes Mal versucht, diese E-Mail mit derselben Daten-Kombination zuzustellen - was ein regulärer Mailserver nach einer gewissen Zeit auf jeden Fall tut - so wird diese E-Mail akzeptiert. Ob und wann eine erneute Zustellung versucht wird, hängt ausschliesslich vom sendenden Mailserver ab. Üblich sind 15 bis 45 Minuten.
Greytrapping setzt zudem sendende Mailserver, die an ungültige bzw. nicht-existente Empfänger-Adressen senden (was Spammer sehr häufig machen, z.T. auch um neue Adressen zu 'erraten'), automatisch auf eine schwarze Liste. Somit können diese von Spammern misbrauchten Systeme keine Mails mehr an die StarTek-Mailserver senden.
Vorteile
Typische Software für den Massenversand von Spam - insbesondere Würmer oder Trojaner - versuchen oft nicht, eine E-Mail ein zweites Mal an denselben Mailserver zuzustellen. Solche E-Mails werden durch Greylisting erfolgreich abgewehrt.
Durch die verzögerte Zustellung greifen auch AntiSpam-Verfahren, die auf Prüfung der IP-Adresse basieren (wie z.B. Blacklists), effektiver, da in der Zwischenzeit die Spamwelle u.U. bereits erkannt und auf den Blacklists eingetragen wurde.
Eine E-Mail kann bereits abgelehnt werden, bevor der komplette Inhalt erhalten wurde. Auf diese Weise werden die nachfolgenden Systeme nicht mit einer abgewiesenen Mail belastet, was erheblich Ressourcen spart.
Im Gegensatz zu heuristischen Verfahren gehen bei Greylisting keine E-Mails verloren.
Findet zwischen 2 Personen regelmässig ein E-Mail-Versand statt, wird dieser nach der ersten E-Mail durch das Greylisting nicht mehr verzögert.
Nachteile
Die negative Wirkung von Greylisting beschränkt sich auf eine Verzögerung der E-Mails von typischerweise wenigen Minuten (abhängig vom sendenden Mailserver). Diese negative Wirkung ist eingeschränkt auf die ersten Zustellversuche, da die IP-Adresse eines erfolgreich sendenden Mailservers automatisch in die Whitelist aufgenommen wird.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass E-Mail Versand aufgrund seiner Beschaffenheit generell keine Garantie auf umgehende Zustellung bietet.